Wir machen Futter sicherer!

Im Jahr 2011 gründeten Mischfutterhersteller aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen die Allianz Futtermittelsicherheit Deutschland eG (AFS).

AFS ist ein System für eine gemeinsame, strukturierte Lieferantenbewertung in der Mischfutterindustrie.  AFS fokussiert sich hierbei auf die Sicherheit der Futtermittelausgangserzeugnisse in der Kette, denn einwandfreie Rohstoffe sind die Voraussetzung für eine hohe Futtermittelsicherheit. AFS nimmt hierzu in einem Fachgremium Risikobewertungen für Rohstoffe auf Basis der durch die Lieferanten beschriebenen produkttypischen Prozessabläufe vor und organisiert ein gemeinsames Schadstoffmonitoring.

Darüber hinaus organisiert AFS Lieferantenaudits für Ihre Mitglieder. Die Audits werden von den QM- und HACCP-Fachkräften der AFS-Mitglieder durchgeführt. Bedarfsweise werden diese durch externe Fachexperten unterstützt. Durch eine risikoorientierte Auditfrequenz und zentrale Planung bemüht sich AFS, den Aufwand für die Lieferanten zu minimieren. Nach den Audits erhalten die auditierten Lieferanten selbstverständlich das Ergebnis. 

Mit Hilfe einer Datenbank werden Informationen zeitnah mit den AFS-Mitgliedern ausgetauscht. Dies ermöglicht in einem Krisen- oder Ereignisfall eine schnelle Reaktion, um die Verbreitung der möglicherweise belasteten Produkte zu minimieren.

AFS ist somit eine sinnvolle Ergänzung zu den etablierten Qualitätssicherungssystemen GMP+ International, QS Qualität und Sicherheit, KAT, Ovocom, etc. AFS steht im Kontakt mit dem niederländischen Lieferantenbewertungssystem Secure Feed.

Im April 2019 ist AFS als gleichwertig zum SecureFeed-System von der NZO (Nederlandse Zuivel Organisatie) vorläufig anerkannt worden. 

Futtermittelunternehmen, die an Landwirte liefern, die ihre Milch an niederländische Molkereien (NZO-Mitglieder) liefern, müssen neben ihrer Zertifizierung nach GMP+FSA oder QS seit 2016 am Securefeed oder einem gleichwertigen System teilnehmen. 
Darüber hinaus besteht die Anforderung, dass das Futtermittelunternehmen über ein GMP+ FRA M103-Zertifikat (oder gleichwertig)verfügt, das den Einsatz von nachhaltigem Soja vorsieht (Ausnahme: Futtermittel mit VLOG-geprüft oder GMO-controlled-Kennzeichnung). Zudem muss der Futtermittelunternehmer den Abschluss einer ausreichenden Produkthaftpflichtversicherung nachweisen.

Heute gehören über 30 Mischfutterhersteller mit einer gemeinsamen Jahresproduktionsmenge von über 5 Millionen Tonnen zur AFS Deutschland eG.

Bei AFS kann jeder Futtermittelunternehmer Mitglied werden. Sprechen Sie uns gerne an!